Corona Recruiting

Recruiting in Zeiten von Corona: Was Personaler tun können

Lesezeit: 2 Minuten

Die Coronakrise hat Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt, aber insbesondere Recruiting-Abteilungen mussten sich in den vergangenen Monaten neu ausrichten. Die Entwicklung der Stellenanzeigenzahlen an den Jobbörsen zeigt einen starken Rückkgang.

Dies kann einem auf der einen Seite Sorgen bereiten, aber statt ein allzu negatives Bild zu malen, wollen wir in diesem Beitrag deutlich machen, was für Veränderungsprozesse durch die Corona-Krise angestoßen werden.

Denn die Coronakrise gibt der digitalen Arbeit einen Schub. Darin liegen auch Chancen.

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Etablierung neuer Maßnahmen

Themen wie Remote Recruiting waren in den letzten Jahren eher für spezielle Nischen relevant. Doch innerhalb der letzten Wochen hat sich das Recruiting stark umstellen müssen. Recruiter wurden aus Ihrem klassischen Büroalltag herausgerissen, müssen sich von zuhause aus organisieren und Arbeitsprozesse müssen anpassen. Die meisten Recruiter erwarten zukünftig eine Reduzierung des Recruitings.

Dies trifft genauso auf die Bewerbungsprozesse zu. Die Recruitingmaßnahmen verschoben sich quasi vollständig auf den digitalen Bereich, Events wurden online statt offline durchgeführt.

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Damit verbunden ist ein Lernprozess. Sowohl auf Seiten der Recruiter als auch auf Seiten der Bewerber wird aktuell eine Entwicklung durchgemacht, die sich im Nachhinein als durchaus spannend erweisen kann:

Weg von steifen analogen Prozessen, hin zu einem flexiblen digitalen Recruiting.

Warum ein Einstellungsstop fatal sein kann

Viele Unternehmen drücken allerdings gerade jetzt voll auf die Bremse. Recruiter werden in Kurzarbeit geschickt und Geld im Recruiting gespart.

Dabei kann der komplette Verzicht auf Recruiting und die Entwicklung von Prozessen langfristige Folgen haben. Nach der Krise werden solche Unternehmen Probleme haben, ihre Teams zu füllen und Stellen zu besetzten. Gerade jetzt ist die Zeit, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu gehen.

Neupositionierung

Die aktuelle Ruhepause sollte unbedingt als Lernprozess verstanden werde. Das Employer Branding kann um neue Maßnahmen ergänzt werden, die die Zukunft des Unternehmens sichern können.

Frei gewordene Ressourcen und Zeiten sollten Sie nutzten, um sich neu auszurichten: Was sind die Kanäle und Methoden der Zukunft? Auf welche Maßnahmen sollten wir setzten? Welche Prozesse sind aktuell vorteilhaft und können auch in Zukunft digitalisiert werden?

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Kontaktaufnahme: Ja, auch jetzt

Gerade jetzt können Unternehmen Talente ergattern, die sonst vielleicht bei der Konkurrenz landen würden. Bleiben Sie aktiv und sammeln Sie Leads ein. Auch jetzt können Sie Vorstellungsgespräche führen, Skype sei dank.

Wenn Einstellungen bei Ihnen aktuell nicht möglich sind: Halten Sie die Bewerber auf dem Laufenden und bleiben Sie in Kontakt mit ihnen. So können Sie hinterher aus Ihrem gefüllten Talentpool schöpfen.

Alternative Maßnahmen finden

Es gilt natürlich, Alternativen zu finden für Ihre bisherigen Maßnahmen. Gerade Recruiter, die im Wesentlichen auf analoge Maßnahmen gesetzt haben, müssen sich umstellen und kreativ werden. Wir haben für Sie deshalb ein paar Möglichkeiten beschrieben:

Fazit

Je nach Sitation sollten Sie jetzt individuell reagiert. Bei einem Einstellungsstop: füllen Sie die Pipelines für die Zukunft, etablieren Sie neue Maßnahmen und Abläufe, um gestärkt aus der Krise zu gehen. Wenn Sie keinen Einstellungsstop haben, umso besser: Jetzt ist die Zeit gekommen, um einen Schritt weiter zu gehen als Ihre Wettbewerber.

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