Hochschulmarketing

Hochschulmarketing: Werben unter Studenten

Lesezeit: 2 Minuten

Sie möchten die Zielgruppe der Studenten erreichen? Das Hochschulmarketing dient kleinen und großen Unternehmen dazu, unter Studenten bekannt zu werden und auch unter diesen potenzielle Arbeitnehmer zu finden und an sich zu binden. Gerade der Wettbewerb um Fachkräfte findet heute im Umfeld von Hochschulen statt. Deshalb sollten sie qualifiziertes Personal genau dort anwerben, wo sich dieses befindet: an den deutschen Hochschulen. Wir möchten deshalb den Themenkomplex des Hochschulmarketings genauer definieren.

Definition von Hochschulmarketing

Hochschulmarketing kann man wie folgt definieren: Im Allgemeinen spricht man von Hochschulmarketing, wenn Studenten an Universitäten das Ziel von Werbemaßnahmen eines Unternehmens sind. Oftmals möchten sie dabei zum Beispiel ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber für Absolventen präsentieren. Dies kann auf unterschiedlichen Arten erreicht werden.

Das häufigste Instrument ist dabei die Hochschulwerbung. Neben den typischen kleinen Mitbringseln, welche Studienanfänger als „Willkommens-Geschenk“ überreicht bekommen, kann das Hochschulmarketing auch in Form von Informationsständen nahe oder auf dem Campus betrieben werden.

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Eine weitere Möglichkeit sind Online-Werbekampagnen auf Seiten, auf welchen sich die Studenten bewegen. Dies sind natürlich einerseits die Webseiten der Hochschulen selbst, andererseits aber auch Karriereportale und Netzwerke von Dienstleistern.

In Deutschland machen immer weniger junge Menschen eine Ausbildung und immer mehr streben einen Hochschulabschluss an (hervorzuheben sind hier gerade die Frauen). Die Folge für Unternehmen: Gerade an den Hochschulen muss für das eigene Unternehmen geworben werden, um sich qualifizierte Fachkräfte zu sichern. Wer diese besondere Zielgruppe erreichen möchte, der sollte vor Ort Präsenz zeigen.

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Wie funktioniert Hochschulmarketing?

Besonders wichtig für effektives Marketing an Hochschulen ist es, stets präsent zu bleiben. Da ständig neue Semester hinzukommen und Studenten mit einer ganzen Menge an Informationen regelrecht überhäuft werden, gerät Ihr Unternehmen ansonsten schnell wieder in Vergessenheit. Daher ist es wichtig, dass der Name Ihres Unternehmens im Umfeld aller relevanten Hochschulen und Orten des Universitären Austauschs immer wieder auftaucht. Auf diese Weise werden sowohl neue Studenten als auch die Absolventen aufmerksam.

Welche Hochschule eignet sich?

Achten Sie auf die Branche

Für welche Hochschulen Sie sich entscheiden, hängt in zu großen Teilen von Ihrer Branche ab und den damit verbundenen relevanten Fachrichtungen ab. Natürlich sollten Sie auch auf jene Institutionen konzentrieren, deren fachliche Ausrichtung zu den Berufsbildern passt, welche Sie aktuell oder in der nahen Zukunft zu besetzen haben.

Wählen Sie den richtigen Standort

Des Weiteren ist die Nähe zum Unternehmen wichtig. Handelt es sich um eine sehr große Firmen mit Standorten in ganz Deutschland oder gar auf der ganzen Welt, so gibt es natürlich keine lokale Begrenzung. Generell sind motivierte Studenten auch gerne bereit, zum Beispiel für die Dauer eines Semesters oder auch nach dem Studium in die Nähe eines attraktiven Arbeitgebers zu ziehen.

Sind die verfügbaren Mittel für das Hochschulmarketing allerdings begrenzt, so sollten Sie sich auf das direkte Umfeld beschränken. Die Chancen, dass sich neue Fachkräfte bei Ihnen vorstellen, steigt, wenn der Weg zwischen Hochschule und Unternehmensstandort kurz ist.

Für welche Unternehmen eignet sich Hochschulmarketing?

  • Unternehmen mit der Zielgruppe „Studenten“
  • Unternehmen mit einem hohen Personalbedarf oder
  • sehr junge und/oder unbekannte Unternehmen.
  • Auch ein schlechtes Image bei der jungen Generation kann mit dem Hochschulmarketing effektiv ausgeglichen werden.
  • In Branchen, in denen im wesentlichen akademische Berufsbilder tätig sind, bietet sich das direkte Anwerben von Personal an Hochschulen besonders an.

Best Practice: Tipps für erfolgreiches Hochschulmarketing

1. Image und Außenwirkung überprüfen

Bevor es mit dem Marketing an Hochschulen zur Rekrutierung neuer Arbeitskräfte losgehen kann, sollten Sie sich Gedanken über das Image und die Außenwirkung des Unternehmens machen.

Steht die Corporate Identity bereits auf festen Füßen und auch das Corporate Design wurde ausgeklügelt, können Sie entsprechende Logos, Slogans und Werbematerialien natürlich direkt verwenden. Besteht hier noch Optimierungsbedarf, kümmern Sie sich vorerst um die Erstellung von hochwertigen und kreativem Werbematerial. Wirkt ein Unternehmen nicht auf den ersten Blick attraktiv und auffällig, kann die Werbung im ansonsten schnelllebigen Hochschulalltag schnell untergehen.

2. Bestehende Kontakte nutzen

Wenn Sie das Glück haben, dass ehemalige Studenten bereits Teil Ihres Unternehmens geworden sind, dann sollte Sie diese via Alumni aktiv in das Marketing einbinden. Kampagnen mit Absolventen der betroffenen Hochschule wirken besonders authentisch und bauen daher Vertrauen auf. Bitten Sie die Absolventen in Ihrem Unternehmens darum, das Unternehmen in einem Vortrag vorzustellen. Eine Alternative ist es, einen Stand am Campus zu betreuen.

3. Zeitpunkt genau planen!

Auch der Zeitpunkt für eine Kampagne im Sinne des Hochschulmarketings ist entscheidend. Dieser Zeitpunkt sollte natürlich auf die jeweilige Maßnahme zugeschnitten sein. Ein Stipendium wird optimal kurz vor einem Semesterbeginn vergeben.

Es bietet sich an, erst zwei bis drei Wochen des neuen Semesters ins Land ziehen zu lassen bevor Sie für Ihr Unternehmen werben. Einen besonderen Fokus sollten Sie hierbei auf die höheren Semester legen. Diese müssen bei den meisten Studiengängen ein Pflichtpraktikum absolvieren, welche sie vielleicht in Ihrem Unternehmen machen, wenn der Zeitpunkt günstig gewählt wird und Sie überzeugen können.

5 Ideen für Hochschulmarketing

In dieser Stelle möchten wir Ihnen 5 Ideen für Ihr Hochschulmarketing vorstellen, mit denen Sie die Möglichkeit haben, IT-Absolventen und Studenten frühzeitig mit Ihrem Unternehmen in Kontakt treten zu lassen.

1. Förderung und Stipendien

Von Bafög zu leben, ist nicht gerade leicht. Das Ausschreiben von Stipendien in der jeweiligen Zielgruppe kann somit dem eigenen Unternehmen einen starken Sympathie- und Bekanntheitsbonus bescheren und sich später auszahlen (ganz zu schweigen von dem tollen Gefühl, das sich einstellt, wenn man junge Menschen unterstützt!). Hier reichen oft schon 100 Euro pro Monat aus, um jungen Menschen für das eigene Unternehmen zu begeistern.

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2. Plakate und Flyer

Viel Aufmerksamkeit ziehen zum Beispiel Plakate und Auslagen in Form von Flyern oder kleinen Broschüren auf sich. Hierbei handelt es sich allerdings um eine Maßnahme, die relativ unspezifische und lokale Effekte aufweist.

3. Persönliche Anwesenheit an Infotagen

Gezielter vorgehen können Sie mit der persönlichen Anwesenheit auf dem Campus. An sogenannten Infotagen sollten Sie es nicht versäumen, einen Stand an der Hochschule zu organisieren. Hier könne fachkundige Personen aus Ihrem Unternehmen sowohl über den Arbeitgeber selbst, als auch über die betreffenden Berufsbilder aufklären.

4. Gastvorträge in Hochschulen

Auch Gastvorträge oder Seminare sowie Workshops sind effektiv, erfordern allerdings zum Teil ein wenig mehr Aufwand als Plakate und Co. Deshalb bietet es sich auch an, als ein aufstrebende Unternehmen Sponsoring zu betreiben. Denn wenn das Logo oder der Firmenname an der Hochschule sehr präsent ist, macht das Studenten und Absolventen aufmerksam.

5. Universitäts-Zeitungen

Natürlich können Sie auch lokale oder überregionale Studentenzeitungen wie Zeit Campus nutzen, um für sich zu werben. Absolvieren Studenten ein Praktikum bei Ihnen oder arbeiten als Werkstudent beim Unternehmen, so ergibt sich daraus nicht selten eine langfristige Bindung.

Analyse des Hochschulmarketings

Wie effizient das Marketing an Hochschulen tatsächlich ist, lässt sich leider nur schwer messen. Dennoch sollten Sie versuchen, Feedback von neuen Mitarbeitern zu erhalten.

Fragen Sie gezielt nach, wie die Bewerber auf Ihr Unternehmen gestoßen sind. Zudem können Sie Möglichkeiten zum Hinterlassen von Feedback in die Werbemedien einbinden. Das funktioniert online ebenso wie auf einem Messestand.

Halten Sie eventuelle Fragebögen aber unbedingt kurz, um die Studenten zum Mitmachen zu motivieren. Gewinnspiele bieten ebenfalls eine gute Möglichkeit, um Studierende zum Abgeben von Feedback zu bewegen. Nach Auswertung der Daten können Sie sich ein erstes Bild der Effektivität machen.

Was ist Hochschulwerbung?

Hochschulwerbung ist ein Maßnahmenpaket des Hochschulmarketings. Sie wird vorzugsweise genutzt, um neue Talente für Unternehmen aufzuspüren. Dabei bietet sie vielfältige Möglichkeiten, den Zugang zur Zielgruppe der Studierenden herzustellen. Gerade heute wird Hochschulwerbung ein wichtiger Faktor, da sich der Fachkräftemangel und der damit einhergehende „War for Talents“ um qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Jahren intensiviert hat.

Hochschulwerbung ist extrem facettenreich und besteht aus mehr, als Flyer und Broschüren auf dem Campus zu verteilen.

Ein weit bekanntes Instrument zur Werbung an Hochschulen ist die sogenannte „Wundertüte“ oder „Semesterstart-Tüte“. Jeder Student kennt sie, da sie gewöhnlich am ersten Tag verschenkt werden. Dabei sind sie gefüllt mit Broschüren und verschiedenen Werbegeschenken, die für Studenten interessant sein können.

Maßnahmen der Hochschulwerbung

  • Promotionen an Hochschulen (Plakate, Stände und Schilder)
  • Broschüren und Flyer
  • Gastvorträge
  • Besichtigungen von Betrieben
  • Events
  • Seminare oder Workshops für Studenten
  • Sponsoring-Verträge
  • Influencer-Marketing
  • Stellenanzeigen
  • Stipendiengeber werden

Die Maßnahmen der Hochschulwerbung sind extrem vielseitig, denn es gibt beinahe unzählige Möglichkeiten, um die Studenten auf dem Campus zu erreichen. Bekannte Maßnahmen sind beispielsweise Außenwerbung an Plakaten, Wänden, Ständen oder Schildern.

Auch bestimmte Formen des Online-Marketings können unter Umständen in die Kategorie der Hochschulwerbung fallen. Darunter fallen zum Beispiel Portale, in denen sich Studenten über ihre zukünftige Karriere informieren können oder generell Internetseiten, welche die Zielgruppe der Studenten im Blick haben. Blogs von Unternehmen, die Eindrücke in den Arbeitsalltag liefern, fallen ebenfalls in diese Kategorie.

Diese und noch viele weitere Maßnahmen der Hochschulwerbung gibt es. Dabei sind der Kreativität der Marketer natürlich keine Grenzen gesetzt.

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Vorteile von Hochschulwerbung

Unternehmen, die an Hochschulen werben, profitieren von einigen wichtigen Vorteilen. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, Talente frühzeitig zu erkennen und an das Unternehmen zu binden, denn qualifizierte Akademiker zu rekrutieren wird in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger. Hinzu kommt, dass sie ihr Netzwerk erweitern und die Marke als attraktiver Arbeitgeber stärken.

Zudem bewerben Unternehmen auch ihre eigenen Produkte ganz nebenbei an Menschen, die eine vielversprechende Karriere vor sich haben und in naher Zukunft viel Geld verdienen werden. Beispielsweise wirbt ein Automobilhersteller nicht nur für sich als hervorragenden Arbeitgeber, sondern passiv ebenfalls die eigenen Autos. Weiter gilt dies auch für alle anderen Arten von Unternehmen, die diverse Produkte oder Dienstleistungen anbieten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Hochschulwerbung auch eine gute Möglichkeit des Employer-Brandings darstellt. Denn wenn angehende Akademiker die werbenden Unternehmen positiv wahrnehmen, steigt der potenzielle Talentpool, an denen sich das Unternehmen in Zukunft bedienen kann.

Fazit

Hochschulmarketing und die verschiedenen Maßnahmen der Hochschulwerbung können einen äußerst effektive Maßnahme sein, sowohl für Ihre klassische Marketingabteilung, aber ganz besonders für Ihr Employer Branding. Wenn Sie Ihre Zielgruppen genau kennen und Sie mit geschickten Maßnahmen ansprechen, bleiben Sie somit garantiert im Gedächtnis!

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